Die Toskana, eine der bedeutendsten kulturellen Regionen Italiens und Europas, blickt auf eine 3000 Jahre Geschichte zurück. Hier wurde die erste italienische Hochkultur, die der Etrusker, geboren. Eturien wurde 351 v. Chr. Teil des römischen Reiches und damit die siebte der elf Regionen des deutsch-römischen Kaiserreichs. Später wurde die Toskana bis Ende 400 n.Chr. mit Umbrien vereinigt. Nach dem Sturz des Weströmischen Reiches kam die Toskana unter den Einfluss von verschiedenen fremden Herzögen, unter denen die Griechen, Lombarden und Ostgoten. Zwischen 568-774 wurde die Toskana Teil des Langobarden- Reichs. Einen bedeutenden Aufschwung erlebte die Region unter Karl dem Großen, der 774 das Herzogtum Tuscien gründete.
In dieser Zeit wurde der damalige Name Tuscia auf Tuscia Regni eingeengt. 962 wurde die Markgrafschaft Tuscien unter Otto 1. Teil des Heiligen Römischen Reichs. Ein bedeutendes Jahr im Geschichte Toscanas ist das Jahr 1050 zu dem das Bau des Doms von Pisa begann. Im Mittelalter erlebte die Toscana einen wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang. Die Lage verbesserte sich erst 1569 während des Medici-Absolutismus. Nach der Napoleonischer Besatzung kam die Toskana eine Zeit lang unter die Herrschaft Österreichs. Ab 1860 ist die Toskana Teil des vereinigten Königreichs Italien und ab 1946 eine Provinz der Republik mit dem gleichen Namen.
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Toskana, kurze Geschichte
Dienstag, 12. Juni 2007Die Geschichte der Toskana
Montag, 07. Mai 2007Die Toskana ist historisch sehr geprägt, außerdem ist sie eine der schönsten Regionen Mittelitaliens. Sie ist eingeteilt in 10 Provinzen und hat 22.997 qkm Fläche, die von rund 3,5 Mio. Einwohnern bewohnt wird. Die Hauptstadt der Toskana ist Florenz.
Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches stand die Toskana, das antike Etrurien, nacheinander unter ostgotischer, byzantinischer, langobardischer (Hauptort Lucca) und fränkischer (seit 774 n.Chr.) Herrschaft. In fränkischer Zeit war die Toskana eine Grafschaft, seit dem 11. Jahrhundert Markgrafschaft. Nach dem Tod der Markgräfin Mathilde (1115 n.Chr.) aus dem Haus Canossa war das Erbe zwischen Kaiser und Papst umstritten. Das Gebiet zerfiel in mehrere Stadtstaaten unter denen Florenz unter den Medici die Vorherrschaft gewann (1531 n.Chr.: Errichtung des Herzogtums Florenz; 1569 n.Chr.: Erhebung zum Großherzogtum Toskana). Als die Medici 1737 n.Chr. ausstarben, kam die Toskana aufgrund der Bestimmungen des Wiener Friedens von 1735 n.Chr. an den späteren Kaiser Franz I. Nach seinem Tod 1765 n.Chr. regierte dort eine habsburgische Nebenlinie. Unter französischer Besetzung (seit 1799 n.Chr.) fiel sie 1801 n.Chr. als Königreich Etrurien an Bourbon-Parma, 1807 n.Chr. wurde sie von Frankreich annektiert. Auf dem Wiener Kongress erhielten die Habsburger die Toskana zurück. 1859 n.Chr. kam es zu einem Aufstand, in dessen Folge die Vereinigung mit Piemont-Sardinien erreicht wurde, seit dem Gehört das Gebiet zu Italien.